{"id":37,"date":"2008-10-27T19:05:52","date_gmt":"2008-10-27T17:05:52","guid":{"rendered":"http:\/\/lebendigeswort.wordpress.com\/?p=32"},"modified":"2008-10-27T19:05:52","modified_gmt":"2008-10-27T17:05:52","slug":"was-ist-geld-die-entstehung-des-geldes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web27.sr11.firestorm.ch\/dlw2024\/2008\/10\/27\/was-ist-geld-die-entstehung-des-geldes\/","title":{"rendered":"Was ist Geld? Die Entstehung des Geldes"},"content":{"rendered":"<p>In pr\u00e4historischer Zeit wurde fleissig getauscht. So wurde Ware gegen Ware getauscht. Das ging solange gut, wie die erforderlichen Mengen vorhanden waren. Schwierig wurde es zum Beispiel, wenn jemand ein Pferd verkaufen wollte aber dagegen nicht so viel Weizen kaufen wollte oder der K\u00e4ufer des Pferdes nicht so viel Weizen hatte. So stiess der Tauschhandel ziemlich schnell an seine Grenzen. Die Menschen haben die Notwendigkeit eines Tauschmittels erkannt. Es mussten Tauschmittel sein, die Allgemein anerkannt waren. So wurden beispielsweise Muscheln, Steinbeile, T\u00f6pfe, Waffen, Rindvieh, Wolle, Leder, Pelze, Honig, \u00d6l, Wein, Bier, Zigaretten, Opfergaben, Schmuckgegenst\u00e4nde und vieles mehr als Tauschmittels gebraucht.<\/p>\n<p>Durch die zunehmende Arbeitsteilung wurden diese Tauschmittel immer mehr durch Metalle wie Silber oder Gold ersetzt. Die Pr\u00e4gung von M\u00fcnzen wurde systematisch von Alexander dem Grossen (356-323 v. Chr.) vorangetrieben. Dadurch wurde der Tausch- und Zahlungsverkehr erheblich erleichtert, weil die ausgebende Stelle die Gew\u00e4hr f\u00fcr die Echtheit punkto Gewicht und Feinheit der M\u00fcnzen \u00fcbernahm. Somit entfiel die Kontrolle beim Tausch.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter wurden die Gold- und Silberm\u00fcnzen durch Banknoten erg\u00e4nzt respektive die M\u00fcnzen wurden mit billigerem Material hergestellt, weshalb der Materialwert nicht mehr dem Wert der M\u00fcnze entsprach. Zu den Banknoten kam auch noch das Kreditgeld. Diese beiden Zahlungsmittel erlangten den Durchbruch im 17. Jahrhundert in England.<\/p>\n<p>Was ist nun Geld?<\/p>\n<p>1. Zahlungsmittel<br \/>\nAufgrund von Geld k\u00f6nnen Leistungen und Waren leichter gekauft oder angeboten werden. Ohne Geld w\u00e4re die heutige Wirtschaft nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>2. Ein Ausdruck des pers\u00f6nlichen Lebens<br \/>\nSie stellen Ihre Muskelkraft, F\u00e4higkeiten und Zeit jemanden zur Verf\u00fcgung. Daf\u00fcr erhalten Sie Geld. Ueblicherweise sagt man, dass Sie arbeiten und daf\u00fcr einen Lohn erhalten. Auf den Arbeitsmarkt bezogen stellt der Lohn Ihren Marktwert dar.<\/p>\n<p>3. Ersatz f\u00fcr eigene Leistungen<br \/>\nWenn Sie irgendeinen Gegenstand kaufen, dann zahlen Sie f\u00fcr die Herstellung des Produktes. Gewisse Dinge k\u00f6nnten Sie selber machen. Sie k\u00f6nnten die Zutaten zu einem Brot kaufen und zuhause daraus ein Brot backen. Andere Dinge brauchen einen Spezialisten. Mit Geld kommen Sie zu Gegenst\u00e4nden, die Sie nicht anfertigen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Als Christen sind wir berufen, dass Evangelium in aller Welt zu verk\u00fcndigen. M\u00f6glicherweise k\u00f6nnen Sie z.B. nicht nach Burma gehen. Es k\u00f6nnte da verschiedene Gr\u00fcnde geben, doch wenn Sie einen Missionar oder ein Missionswerk unterst\u00fctzen geben Sie ein Teil Ihres Lebens in Form von Geld in diese Arbeit hinein und haben auch Anteil an den Errungenschaften.<\/p>\n<p>4. Konservierung der Arbeitsleistung<br \/>\nWenn Sie einen Teil Ihres Lohnes sparen, dann heben Sie dieses Geld f\u00fcr eine sp\u00e4tere Verwendung auf. W\u00e4re das Geld noch nicht erfunden worden, m\u00fcsste die Leistung oder der Verkauf der Ware sofort mit einer Gegenleistung abgegolten werden.<\/p>\n<p>5. Geld ist nicht schlecht<br \/>\nViele Menschen sagen, dass Geld das Uebel aller Dinge sei. Die Bibel sagt aber etwas anderes. Es ist die Liebe zum Geld, das das Uebel aller Dinge ist. In der heutigen Zeit h\u00f6ren wir oft das Wort Gier, was nichts anderes als ein anderer Ausdruck f\u00fcr Liebe zum Geld ist. Geld an f\u00fcr sich ist nur so gut oder so schlecht wie sein Besitzer ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In pr\u00e4historischer Zeit wurde fleissig getauscht. So wurde Ware gegen Ware getauscht. Das ging solange gut, wie die erforderlichen Mengen vorhanden waren. Schwierig wurde es zum Beispiel, wenn jemand ein Pferd verkaufen wollte aber dagegen nicht so viel Weizen kaufen wollte oder der K\u00e4ufer des Pferdes nicht so viel Weizen hatte. So stiess der Tauschhandel [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[54,66,162,163,188,189],"class_list":["post-37","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized","tag-finanzen","tag-geld","tag-tauschhandel","tag-tauschmittel","tag-zahlungsmittel","tag-zahlungsverkehr"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/web27.sr11.firestorm.ch\/dlw2024\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/web27.sr11.firestorm.ch\/dlw2024\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/web27.sr11.firestorm.ch\/dlw2024\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/web27.sr11.firestorm.ch\/dlw2024\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/web27.sr11.firestorm.ch\/dlw2024\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=37"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/web27.sr11.firestorm.ch\/dlw2024\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/web27.sr11.firestorm.ch\/dlw2024\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=37"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/web27.sr11.firestorm.ch\/dlw2024\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=37"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/web27.sr11.firestorm.ch\/dlw2024\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=37"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}